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Blutegel

Blutegel [Hirudo medicinalis] gehören zu den ältesten Heilmitteln, die wir kennen, und werden häufig bei Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt. Bei diesem ausleitenden Verfahren führen die kleinen medizinischen Helfer eine Art Aderlass am zu behandelnden Tier durch. Hierdurch werden Staugebiete im Gewebe abgebaut und die Durchblutung des betroffenen Gebiets deutlich verbessert.

Anwendungsgebiete dieser Therapieform sind beispielsweise Arthrose, Spondylose, Tendinitis [Sehnenscheidenentzündung] oder Diskopathie [Dackellähme].

Im Speichel der Egel befinden sich reizende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen. Weiterhin wird die Fließeigenschaft des Bluts durch die Abgabe gerinnungshemmender Substanzen verbessert und die Blutgerinnung somit herabgesetzt. Letzteres führt u.a. zu einer beabsichtigten Nachblutung bis zu 12 Stunden nach der Behandlung, die nicht unterbunden, wohl aber entsprechend versorgt wird.

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Die Behandlung mit Blutegeln ist relativ zeitintensiv. Inklusive der Vorbereitung des Patienten dauert sie mindestens 45 Minuten. Da grundsätzlich abgewartet werden sollte, bis die Egel nach getaner Arbeit von selbst abfallen, kann eine Anwendung aber auch bis zu mehreren Stunden in Anspruch nehmen. Die benötigte Zeit bestimmen also unsere medizinischen Helfer.

Ich verwende ausschließlich medizinische Blutegel aus spezieller Blutegelzucht. Jeder Blutegel wird nach den gesetzlichen Bestimmungen nur einmal therapeutisch verwandt.

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Tierheilpraktikerin Andrea Schultze, Telefon: 0163 / 795 26 82

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